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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]TAG 36: Gedanken zur Bildbearbeitung

Yipiehh.. du hast bereits Schritt 4 “Lichtsituationen meistern” erfolgreich hinter dich gebracht. Teile deinen Erfolg in der Gruppe und lass dich dafür feiern! 👏

Gleichzeitig begrüße ich dich zu Schritt 5 auf deinem Weg zu einzigartigen Fotos: “Fotos am Computer bearbeiten”.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Was versteht man eigentlich unter Bildbearbeitung?

Die Bildbearbeitung ist die Veränderung von Fotos (in der heutigen Zeit von digitalen Bildern). Oft wird die Bildbearbeitung verwendet, um Fehler zu beseitigen, die beim Fotografieren entstehen. Das können z.B. Belichtungsfehler, Unschärfe, Kontrastschwächen, stürzende Linien etc. sein. Die Ursachen können aber auch technische Aspekte sein, die auf die schlechte Qualität der Digitalkamera zurückzuführen ist.

Die digitale Bildbearbeitung wird anhand von Bildbearbeitungsprogrammen durchgeführt (eine Übersicht der einzelnen Programme stelle ich Dir in einem separaten Beitrag zur Verfügung). Da die dazu nötige Hard- und Software inzwischen günstig zu haben ist, ist diese Art der Bearbeitung weit verbreitet. Die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung sind nahezu unbegrenzt und werden nur durch die Kenntnisse des Bearbeiters beschränkt 😎.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Einsatzbereiche

Viele der Bildbearbeitungsprogramme sind inzwischen auf den “Heimanwender” zugeschnitten, da die angebotenen Korrekturmöglichkeiten recht einfach zu bedienen sind. Im professionellen Bereich gibt es spezielle Software, die von Fotografen, Designern und Mediengestaltern im sogenannten Desktop-Publishing-Bereich oder in der Druckvorstufeeingesetzt werden.

Natürlich lässt sich die Bildbearbeitung auch gezielt zur Fotomanipulation einsetzen. Häufig werden diese Technik in der Portraitfotografie eingesetzt, um Falten oder andere “Schönheitsmakel” verschwinden zu lassen. Auch kann man unerwünschte Gegenstände oder Personen aus dem Bild entfernen. Aufwendige Composings (Fantasiewelten) sind natürlich auch möglich, wenn man über genügend Wissen “how to” verfügt. Dabei sind die Grenzen zwischen “legal” und “illegal” als fliessend anzusehen.

photoshop2020[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Warum Bildbearbeitung?

Bildbearbeitung ist inzwischen ein Teil der Fotografie. Früher wurden Bilder im Labor bearbeitet und heute passiert das am Computer. Die generelle Frage lautet nun: Ist es überhaupt notwendig, Bilder zu bearbeiten? Meine Meinung: Auf jeden Fall!

Ich möchte dir das auch begründen: Wenn du (so wie ich) im RAW-Format fotografierst, ist eine Bearbeitung/Entwicklung zwingend notwendig, denn das Raw-Format ist ja ein digitales Negativ.  Und du kennst das wahrscheinlich aus der analogen Fotografie, dass jedes negativ auch erstmal entwickelt/bearbeitet werden muß, bevor man es betrachten kann.

Ich beziehe mein Statement auch hauptsächlich auf die Entwicklung bzw. die Optimierung eines Fotos. Verfremdungen oder Bildmanipulationen schliesse ich weitestgehend aus dieser Betrachtung aus. Eine grundlegende Bildarbeitung kann aber jedem Foto nur gut tun und du solltest dir entsprechende Zeit dafür einräumen. Mach lieber weniger Fotos, aber bearbeite diese dann auch “würdevoll”.

Natürlich bin ich mir bewußt, das aus einem schlechten Foto durch Bildbearbeitung kein gutes Foto werden kann. Die Bearbeitung soll auch nicht dazu dienen, Fehler die du bei bereits bei der Aufnahme gemacht hast, auszumerzen. Aber ein bereits gutes Foto kann mit Hilfe der grundlegenden Bildbearbeitung noch besser werden.

Bildbearbeitung[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Was solltest Du unbedingt nachbearbeiten?

Ich denke auch hier sind die Grenzen eher fließend.. ich halte es immer frei nach dem Motto “alles kann – nichts muss”. Manche meiner Bilder sind nahezu unbearbeitet (out of the cam), andere dagegen wieder mehr oder weniger stark bearbeitet. Ich finde hier ist erlaubt, was gefällt. Eine Ausnahme ist, wenn ich an Fotowettbewerben teilnehme, wo eine Bearbeitung gänzlich ausgeschlossen ist (häufig bei Naturfotos der Fall).. da ist dann eine Bildbearbeitung nicht möglich. Aber wieviel du auch immer nacharbeitest – bitte übertreib es nicht. Deine Fotos sollten immer noch “natürlich” wirken!

Bei den meisten Bildern führe ich aber eine oder mehrere der folgenden Aktionen aus:

– Korrektur der Helligkeit (für Lichter und Schatten getrennt), dadurch wird der Kontrastumfang des Bildes besser ausgenutzt

– Zuschneiden und Ausrichten, um die Blickrichtung des Betrachters zu führen

– Korrektur des Weissabgleichs, damit alle Farben auch “echt” wirken

– Optimierung der Belichtung (wenn nötig)

– Entfernen von Bildrauschen bei Langzeitbelichtungen

– Bildfehler (z.B. Sensorflecken etc.) entfernen

– störende Elemente aus dem Bild entfernen (ein Mülleimer an der falschen Stelle, ein angeschnittenes Tier am Bildrand o.ä.)

Viele weitere Korrekturen sind denkbar und häufig auch sinnvoll um ein möglichst optimales Foto zu erzielen. Die obersten 4 genannten sind aber ein meiner Meinung nach ein Muss für jedes Foto.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Für mich ist die Bildbearbeitung auch eine Möglichkeit, mich künstlerisch zu entfalten. Daher nutze ich die Bildbearbeitung mal mehr, mal weniger.[/text_block][/op_liveeditor_element]
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