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UPDATES Dieser Kurs deckt bereits jetzt sehr viele Bereiche rund um die Smartphone-Fotografie ab. Dennoch bleibt die Zeit nicht still stehen und ich werde immer wieder Bereiche aktualisieren oder neue Inhalte/Videos diesem Kurs hinzufügen. Bleib also gespannt!

achtung

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]TAG 33: In der Nacht

Ist nun auch der Sonnenuntergang bzw. die blaue Stunde vorüber, so nutze ich die Dunkelheit um eindrucksvolle Fotos zu schaffen. Auf Städtetouren bietet sich dazu die beleuchtete Skyline oder, einzelne spannende Gebäude, Denkmäler und Brücken an.

Brücke bei nacht

Aber auch beleuchtete Fußgängertunnel, ein Feuerwerk oder das Treiben auf einer Kirmes bietet immer Motive “en masse”. Wenn du dich für Lichtmalerei interessierst, dann kannst du diese Art der Kunst auch ganz prima in der Dunkelheit umsetzen. Oder wenn du viel Zeit und Muße hast, so bieten sich Sterne und Sternenbahnen als Motiv an.

Doch lass uns mal etwas genauer auf die einzelnen Bereiche schauen:[/text_block][/op_liveeditor_element]

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Den richtigen Fotospot finden

Fremde Lichtquellen

Jede noch so kleine Lichtquelle kann beim Fotografieren des Sternenhimmels dafür sorgen, dass weniger Sterne auf dem Foto sichtbar werden. Hast Du die Möglichkeit eine vorhandene Lichtquelle auszuschalten oder abzudecken, dann solltest Du dies tun. Ideal sind Standorte, die weit ab von Städten liegen. Denn selbst kurz außerhalb einer Stadt ist die „Lichtverschmutzung“ oft noch so groß, dass nur die hellsten Sterne sichtbar sind. Die besten Fotospots finden sich in der Regel mitten in der Natur.

Achte auf den Mond

Der Mond ist oft sehr hell und stört die Aufnahme eines Sternenhimmels. Daher solltest Du Dich vorher erkundigen, in welcher Mondphase Du den Mond am Nachthimmel sehen kannst und wann er auf- bzw. untergeht. Die meisten Wetter-Apps zeigen Dir diese Informationen an. Möchtest Du es allerdings ganz genau wissen, dann kann ich Dir die App LunaSolCal empfehlen. Sie gibt neben den Auf- und Untergängen des Mondes auch die Dämmerungszeiten an. Mit dem sog. astronomischen Dämmerungsende weißt Du genau, wann es wirklich richtig dunkel ist und wann Du somit am besten die Sterne fotografieren kannst.

Prüfe den Wetterbericht

Das Wetter spielt beim nächtlichen Fotografieren natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine klare Nacht ist die Voraussetzung, dass das Foto am Ende wirkt. Selbst leichte Schleierwolken verdecken bereits zahlreiche Sterne.

Suche Dir einen Spot tagsüber

Wenn Du alle bisher genannten Tipps beachtest, kann fast nichts mehr schiefgehen. Außer Du findest Dich in der absoluten Dunkelheit nicht mehr zurecht. Suche Dir am besten einen geeigneten Fotospot bereits bei Tageslicht aus. Und hab für alle Fälle eine ausreichend starke Taschen- oder Kopflampe dabei!

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Skyline und Gebäude

Auch hier gelten die Einstellungen, die ich zur “Blauen Stunde” nutze:

– Aufnahme. mit Stativ
– manueller Modus
– Blende f81 bis f16
– ISO 100, RAW_Format
– Weißabgleich automatisch oder “Schattig”
– manueller Fokus (entweder auf ein Gebäude, oder alternativ auf “unendlich”).

Eine Skyline würde ich aber immer versuchen, zur blauen Stunde zu fotografieren. Das Foto wirkt einfach ansehnlicher.

skyline

Bei den anderen Motiven gelten ansonsten die gleichen Regeln, wie bei Motiven am Tag. Suche dir eine passende Location, schaue auf die Bildränder, suche dir einen Vordergrund oder wähle eine Spiegelung.

nachts_unterwegs[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Milchstraße

Etwas anders gestalten sich die Einstellungen bei der Fotografie der Milchstraße.

Die Vorbereitungen sind etwas detaillierter. Um einen geeigneten Standort zu finden, muß man wahrscheinlich ein wenig weiter fahren.  Er sollte möglichst dunkel und frei von Lichtverschmutzung sein, d.h. weit entfernt von der nächsten Stadt. Idealerweise sollte auch Neumond sein, damit das Licht des Mondes nicht das Bild ruiniert ! Um einen geeigneten Platz zu finden kann man z.B. folgende Karten nutzen:

http://www.blue-marble.de/nightlights/2012
http://darksitefinder.com/maps/europe.html

Es gibt natürlich auch APPS wie STARWALK, PHOTOPILLS oder STELLARIUM, die dich bei der Ortung der Milchstrasse etc. unterstützen können.

Foto-von-sternen

Der am einfachsten mit dem bloßen Auge erkennbare Teil der Milchstraße ist nicht das ganze Jahr über sichtbar. Das gilt besonders für die nördliche Hemisphäre, wo sich das Fotografieren der Milchstraße vor allem von Februar bis September lohnt. Die Milchstrasse findet ihr am südlichen Himmel, wo sie dann von Westen her aufzieht.

Du solltest möglichst ein Objektiv mit einer Lichtstärke von 2.8 benutzen.  Die Brennweitesollte möglichst klein sein, da die sichtbare Milchstrasse bereits große Ausmasse aufweist (10-24mm). Das ein Stativ und ein Fernauslöser Voraussetzung sind, erklärt sich wohl von selbst (Bildstabilisation ausschalten nicht vergessen).

Die Fokussierung erfolgt entweder mittel LiveView auf den hellsten Stern oder über manuell/unendlich (wie bereits weiter oben  beschrieben). Die ISO-Zahl solltest du so hoch wählen, wie Eure Kamera das zulässt ohne zu „rauschen“ (mindestens 1600, besser 3200).

Die Verschlußzeit sollte zwischen 10-20 sek. liegen. Bei längeren Belichtungszeiten würde sich die Rotation der Erde bereits mit unscharfen Sternen bemerkbar machen. Es gibt da die sogenannte „500er-Regel“:

Teile dabei 500 durch die benutzte Brennweite (z.B. 24mm). 500 geteilt durch 24 = 20,83, also beträgt die ideale Belichtungszeit in unserem Beispiel 20 Sekunden.

Um z.B. noch die Umgebung mit in das Bild einzubinden, nutze ich (wie im Beispielsbild) eine herkömmliche Taschenlampe, um den Vordergrund noch entsprechend an- bzw. auszuleuchten. Man kann diesen aber z.B. ohne Anleuchten auch als „Scherenschnitt“ mit in das Bild aufnehmen.. das kommt ganz auf Deinen Geschmack an.

Wichtig ist auch die Nachbearbeitung der Bilder, um die Milchstrasse noch besser herauszuarbeiten. Da es hier aber keine einheitliche Methode gibt, die generell anzuwenden ist, haltet am besten mal bei YouTube o.ä. nach den verschiedenen Bearbeitungsmethoden Ausschau. Die Farbtemperatur der Milchstraße liegt bei etwa 4840°K, wenn du diesen Wert beim Weißabgleich  bereits bei deiner Aufnahme voreingestellt hast, erleichterst du dir die Bearbeitung (das Foto sollte auch idealerweise im RAW vorliegen, aber ich denke, das du inzwischen eh im RAW-Modus fotografierst!?!).

Und wie bei allen Themen, sei nicht enttäuscht, wenn es beim ersten Mal nicht so klappt wie gewünscht. Es heißt auch hier: Üben, Üben, Üben![/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Sternenbahnen (Startrails)

Was sind Startrails? Startrails (oder auch Sternenbahnen) sind nächtliche Bilder , auf denen die Sterne solange belichtet werden, dass die Erddrehung zu sehen ist. Lange genug belichtet erscheint auf dem Foto ein komplett geschlossener Kreis. Da es auch hier verschiedene Herangehensweisen gibt, möchte ich Dir meinen Weg beschreiben.

Startrails-Lichtspuren-sterne

Ich suche mir immer am Tage ein geeigneten Platz aus. Ich suche immer eine Stelle, an der ich ein Motiv im Vordergrund, ansonsten aber einen freien Blick auf den Himmel habe. Am Abend komme ich dann -ein wolkenfreier Himmel natürlich vorausgesetzt- mindestens eine halbe Stunde eher zu dieser Stelle, damit ich in Ruhe die Kamera/Stativ aufbauen und ein paar Probeaufnahmen (wegen des gewünschten Bildausschnitts) machen kann. Als Objektiv wähle ich ein Weitwinkel, denn ich möchte ja möglichst viel Umgebung auf dem Foto haben.

Die erste Aufnahme mache ich dann zur blauen Stunde. Dieses Bild wird nachher bei der Bildbearbeitung mein Grundbild !

Nach dieser Aufnahme habe ich erstmal wieder eine gute halbe Stunde Ruhe. Ist die Sonne nun komplett untergegangen, die blaue Stunde ist auch vorbei und die Dunkelheit hat auch vollständig Einzug gehalten, geht es an den zweiten Teil. Ich stelle meine Kamera so ein, das die Belichtungszeit die max. Dauer hat (bei mir 30 sek.). Dann starte ich mittels meines arretierbaren Fernauslösers die Kameraserie. Er nimmt nun solange 30-sek-Bilder auf, bis ich den Fernauslöser wieder abschalte. Das ganze mache ich so ca. 2 Stunden.

Bei dem Beispielfoto habe ich mich in den benachbarten Strandkorb gesetzt und mit meiner lieben Frau eine Flasche Wein geleert. Die Kamera verrichtete derweil ihre Arbeit. Am Ende hab ich dann ca. 240 Bilder. Diese werde ich dann später zu Hause bearbeiten.

Man kann das ganze mit der Freeware STARTRAILS bewerkstelligen. Da ich aber Photoshop zur Verfügung habe, und mich damit ganz gut auskenne, nutze ich es natürlich auch. Wer meinen Workflow hierzu wissen möchte, der möge mich gerne anschreiben ![/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]Feuerwerk

Feuerwerk zu fotografieren ist eigentlich kein großes Hexenwerk. Mit ein bisschen Vorbereitung und einer Priese Wissen klappt das recht gut.

Sterne

Wie immer ist eine gewisse Vorbereitung von Nöten. Dazu gehört einen geeigneten Standort finden, Stativ aufbauen und die Kamera ausrichten / einstellen (natürlich auch mit leerer Speicherkarte und vollem Akku).

Die Einstellungen der Kamera sind bei Langzeitbelichtungen eigentlich immer die gleichen : ISO: 100, Belichtungszeit: ca. 10-30 sek. oder BULB (siehe weiter unten), Blende: 5,6-11, Fokus: Manuell, auf Objekt im Bild scharfstellen oder bei „Feuerwerksdetails“ evt. „unendlich“ wählen, Brennweite 24-100mm.

Ich mache es immer so, das ich das Objektiv mit einer Moosgummiplatte, einer Pappe oder einem Hut abdecke und dann die Kamera (Einstellung „B“ wie bulb“) mittels eines arretierbaren Fernauslösers schon kurz vor dem eigentlichen Ereignis auslöse. Sobald eine Salve des Feuerwerks gezündet wird, nehme ich den Hut vom Objektiv und decke dieses wieder ab, sobald die Salve am Himmel explodiert ist. Dann entriegele ich den Fernauslöser und beende somit das Foto. Das Ergebnis beurteile ich dann am Display und mache mich bereit für das nächste Foto.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=””][text_block style=”undefined” align=”left”]LICHTMALEREI oder LIGHTPAINTING

Was ist „Lichtmalerei“ überhaupt. Ich glaube Wikipedia beschreibt das ganz gut:

Lichtmalerei ist eine fotografische Technik aus der Langzeitbelichtung, in welcher Fotografien in der Regel bei Dunkelheit oder in abgedunkelten Räumen durch die Bewegung einer (oder mehrerer) Lichtquellen (oder durch Bewegung der Kamera) gemacht werden.

ghost

Das Bild „Ghost“ ist eine schon aufwändigere Inszenierung und ist mitten in der Nacht auf der Burg Vlotho entstanden. Zum Einsatz kam unser „Orb-Tool“, Glasfaserwedel, Lichtschläuche, ein Pixelstick und ein Totenschädel aus dem Mystik-Shop

Natürlich könnte ich einen ganzen Tag über dieses Thema referieren , aber ich möchte dir dennoch kurz anhand von Bildbeispielen einen Einblick in das Thema geben, in dem ich dir die Vorraussetzungen, die Ideen hinter den Bildern und natürlich den grundsätzlichen Kameraeinstellungen näher bringe. Doch eins nach dem anderen:

Grundsätzliches in der Lichtmalerei

Laut Wikipedia kann ich entweder Lichtquellen vor der Kamera oder die Kamera selbst bewegen. Ich beschränke mich auf ersteres ! Die Kamera steht bei meinen Kompositionenimmer auf einem Stativ (und wie wir bereits gelernt haben mit einem ausgeschalteten Bildstabilisator). Auch die „Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung“ schalte ich bei dieser Art der Fotografie generell aus, denn würde man diese Einstellung aktiviert lassen, so würde die Kamera zur Speicherung des Bildes genauso lange benötigen, wie ich belichtet habe; d.h. Belichtungszeit z.B. 30 Minuten, also auch Speicherzeit 30 Minuten = 1 Stunde „vergeudete Zeit“ !

Bevor ich ein Foto mache, steht bei mir immer erst die Bildidee. Die arbeite ich vorher aus und suche mir dann (am Tage) eine passende Location. Manchmal ist es allerdings auch umgekehrt.. ich finde während einer Fototour eine geile Location und überlege mir dann eine passende Bildidee.

Lichtmalerei

Steht diese Idee, suche ich aus meinem Fundus passende Lichtquellen zusammen. Als Lichtquellen kann alles, was leuchtet, dienen. Das sind herkömmlich oder spezielle Taschenlampen, es gehen aber auch Lichtschwerter aus dem Spielzeugladen, Leuchtstäbe aus dem 1-Euro-Shop oder selbst herkömmliche Fernbedienungen, die einen Infrarotseder haben… hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Inzwischen habe ich mir viele Lichtquellen selbst gebaut oder vorhandene modifiziert..

Ein weiterer wichtiger Punkt: Lichtmalerei ist ein „Teamsport“, geht also nur mindestens zu zweit ! Denn einer muß die Kamera bedienen und der andere führt die Lichtkomposition durch !

Da die Fotos mehr oder weniger in völliger Dunkelheit entstehen (es sei denn es muß Umgebungslicht wie vorhandene Laternen o.ä. mit eingebunden werden) sind wir meist im Herbst/Frühjahr unterwegs. Denn unsere Bildideen benötigen tw. 1-2 Stunden (oder mehr), bis wir die Ergebnisse als „zufriedenstellend“ bezeichnen können. Und in den Sommermonaten wird es erst um 11 Uhr abends dunkel.. also nicht viel Zeit, bis man morgens wieder arbeiten gehen muss. Aber kommen wir zu den Kameraeinstellungen.

Lichtmalerei

Kameraeinstellungen in der Lichtmalerei

Das die Kamera generell auf einem Stativ steht (welches im Dunkeln natürlich mit einer Lichtquelle kenntlich gemacht wird, damit keiner die Konstruktion aus Versehen umrennt), der Bildstabilisator und die Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtungen ausgeschaltet ist, hatte ich ja schon erwähnt.

Die Kamera steht generell im manuellen Modus (M). Die ISO-Einstellung steht auch hier meistens auf einem Wert von 100. Die Blende wähle ich wieder zwischen 8-16. Die Belichtungszeit steht aber dieses Mal auf „B“ (Bulb); d.h. der Verschluss bleibt solange geöffnet, wie der Auslöser gedrückt wird. Daher ist hier ein Kabelfernauslöser mit arretierter Auslöse-Taste unabdingbar !

Den Fokus stelle ich ebenfalls auf Manuell, fokussiere aber vor der Aufnahme auf die Stelle, wo der Hauptakt der Lichtmalerei stattfindet. Dazu stelle ich mich an die Stelle, wo ich bei der Aufführung auch stehe und lasse mich mit einer Taschenlampe anleuchten, damit der Fotograf auf mich „scharf“ stellen kann.

Lichtmalerei

Nun kann es los gehen.

Der Fotograf hält z.B. eine schwarze Pappe, einen Objektivdeckel oder einen anderen lichtundurchlässigen Gegenstand vor die Objektivlinse, löst den Fernauslöser aus und arretiert diesen. Durch die Abdeckung kommt ja noch kein Licht auf den Sensor.

„Und AUF“, dieses Kommando gebe ich, sobald ich mit der Aufführung beginne. Dabei nimmt der Fotograf das Objekt vor dem Objektiv weg.

Bin ich mit meiner Aufführung fertig, so folgt das Kommando „Und ZU“; das Objektiv wird wieder verdunkelt, der Verschluss bleibt aber weiterhin geöffnet. So habe ich die Möglichkeit, die Lichtquelle zu wechseln und ein weiteres Element dem Foto hinzuzufügen. Die beiden Kommandos wechseln so lange ab, bis ich meine Komposition komplett fertig aufgeführt habe.

Das letzte Kommando heißt dann „Und SCHLUSS“. Dann kann der Fernauslöser „entriegelt“ werden und der Verschluss geht somit wieder zu. Das Foto ist im Kasten. So können auch mal Belichtungszeiten von mehreren Minuten bis zu 30 Minuten entstehen ! Auf dem Display erscheint nun die hoffentlich perfekte Lichtmalerei !

Lichtmalerei [/text_block][/op_liveeditor_element]

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