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UPDATES Dieser Kurs deckt bereits jetzt sehr viele Bereiche rund um die Smartphone-Fotografie ab. Dennoch bleibt die Zeit nicht still stehen und ich werde immer wieder Bereiche aktualisieren oder neue Inhalte/Videos diesem Kurs hinzufügen. Bleib also gespannt!
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DEIN COACH
Frank
FRANK UPMEIER
Fotograf, Trainer und Blogger ZUM PROFIL

Lichtmalerei – Modul 5

[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]DAS SETUP

In dieser Lektion möchte ich dir meinen Workflow „on location“ zeigen. Ich zeige dir auch hier viele nützliche Tipps, die du umsetzen kannst, aber natürlich nicht mußt! Such dir einfach die Dinge raus, die sich für dich plausibel anhören.

TIP:
Überfrachte dein Bild nicht mit unzähligen verschiedenen Lichtmalereien. Denk an den Spruch „Weniger ist of mehr„![/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]EINSTELLUNGEN AN DER KAMERA 

Wie schon in einer vorherigen Lektion beschrieben, solltest du die Rauschreduzierung bei Langzeitbelichtung ausschalten (wenn möglich). Auch der Bildstabilisator sollte unbedingt ausgestellt werden, wenn du ein Stativ nutzt.

Auch alle anderen Dinge wie ISO, Blende, Zeit, verwendetes Objektiv haben wir ja schon vorab besprochen.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]EINE PASSENDE LOCATION FINDEN

Du kannst sowohl in der freien Natur als auch in der Stadt oder in „Lost Places“ eine passende Location finden. In der Natur kann das ein besonders prächtiger, alleinstehender Baum, eine Windmühle auf einer Anhöhe oder ein Steg durch eine Moorlandschaft sein. Schau das die Location schon von sich aus wirkt und stell dir bereits jetzt vor, was du ausleuchten kannst und wo du welche Lichtaufführung machen möchtest. Naturschauplätze wirken auch immer besonders gut, wenn du vorhandene Sterne mit einbinden kannst.

TIP:
Wenn du komplette Landstriche wie z.B. Felder in deinem Bild ausleuchten möchtest, dann stell dich nicht an eine Stelle sondern laufe ständig hin und her – von links nach rechts und wieder zurück – wie jemand, der einen über den Durst getrunken hat. Das vermeidet, das du als Schatten im Bild zu sehen bist und sorgt gleichzeitig für eine natürlichere Ausleuchtung. Wenn es nicht beim ersten Mal klappt, sei nicht frustriert – es bedarf schon etwas Übung!

catchthemoon

Das übrige Bild ist NICHT am Tage entstanden, wie du vielleicht vermuten könntest, sondern eher um Mitternacht. Aber es war eine klare Vollmondnacht und da wirkt eine Langzeitbelichtung, als wäre sie am heiligten Tag entstanden.

In der Stadt ist es genauso wichtig wie in der Natur, möglichst die Umgebung effektvoll in deinem Bild zur Geltung zu bringen und diese mit einzubinden. Allerdings ist es auch schwieriger, denn dunkle Orte sind in der Stadt eher spärlich gesät. Halte Ausschau nach Parkanlagen, denn hier ist meist nicht so viel Umgebungslicht vorhanden, bietet aber mit urigen Bäumen, Parkbänken, Spielplätzen oder Skulpturen genügend Motive, die du in deine Lichtmalerei mit einbinden kannst. Auch Unterführungen, Skateranlagen, alte Gebäude, Aussichtstürme etc. bieten sich für solche Unterfangen an. Achte aber immer darauf, das möglichst keine zu hellen, störenden Lichtquellen in deinem Bildausschnitt zu sehen sind (Straßenlaternen, Leuchtreklamen, Scheinwerfer o.ä.).

Egal wo sich deine Wunschlocation befindet, du solltest sie auf jeden Fall auch schon mal am Tage besuchen und dir ein Bild über die Gegebenheiten vor Ort machen. Auch beachte, das die Plätze öffentlich zugänglich sind. Alternativ kannst du dir natürlich auch vorab eine Genehmigung des Eigentümers holen, sollte sich deine Wunschlocation z.B. auf einem Firmengelände befinden.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]KEIN BILD OHNE KONZEPT

Der am stärksten unterschätzte Aspekt der Lichtmalerei ist sicherlich die Vorbereitung. Denn ohne ein sauber durchdachtes Konzept, ohne sehr viel Planung und Übung nützt dir die beste Idee nichts. Nur wenn die Performance vollkommen sauber ausgeführt wird, wirkt das Ergebnis beeindruckend.

Um später einzigartige und komplexere Lichtmalereien zu erschaffen, fahre ich meist schon eher zu der gewünschten Location, um mir diese bereits am Tage anzuschauen. Das erleichtert die Arbeit später im Dunkeln und meist entsteht bereits am Tage die Bildidee, die ich umsetzen möchte. Steller auch unbedingt vorab die Frage, welches gemalte Element so interessant und faszinierend sein könnte, dass es allein oder zusammen mit der Umgebung stark genug ist, den Blick des Betrachters länger zu fesseln!

Habe ich bereits das fertige Bild im Kopf, dann weiß ich auch wahrscheinlich schon, welche Lichtwerkzeuge zum Einsatz kommen und ich brauche vielleicht nicht all mein Equipment mit zur Location „schleppen“.

Auch kann ich mir schon ungefähr ausmalen, welche Lichtmalerei an welcher Stelle aufgeführt wird, um das perfekte Werk zu kreieren. Je besser die Vorbereitung, desto besser wird dein Ergebnis sein.

location[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]BILDAUSSCHNITT

Bevor du startest, ist es wichtig, sich zu überlegen, was überhaupt mit auf das Foto soll. Du solltest also den Bildausschnitt festlegen. Wenn du den Ort nicht schon vorab besucht hast, dann solltest du den kompletten Bereich vorab mit der Taschenlampe absuchen. Zum einen, um sicher zu stellen, dass keine Gegenstände herumliegen, über die du als LightArtKünstler oder die Fotografen stolpern könntet, zum anderen um die Ränder und Ecken des Bildes zu markieren (mit Gegenständen, Knicklichtern o.ä.), damit auch keine wichtigen Details deiner Aufführung verloren gehen.

Wenn mehrere Fotografen mit von der Partie sind, empfiehlt es sich, auch die Stative mit Knicklichtern oder ähnlichem zu markieren, damit nicht jemand aus Versehen das Stativ des anderen umschmeißt.[/text_block][/op_liveeditor_element]

[op_liveeditor_elements][/op_liveeditor_elements]
[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]SCHÄRFEPUNKT

Da dein Foto ja letztendlich auch scharf ist, mußt du deine Kamera ja vorab fokussieren. Wie bereits gesagt, wird der Autofokus in der Dunkelheit nicht funktionieren. Darum stelle dich (oder einen Gegenstand) an die Stelle, an der du später deine Performance aufführen möchtest. Dann kannst du (oder der Gegenstand) mit einer stärkeren Taschenlampe angestrahlt werden.

Du (und alle anderen Fotografen vor Ort) wählen ihren Fokuspunkt in der Kamera und lassen ihre Kamera nun per Autofokus scharf stellen. Dazu einfach den Auslöser halb durchdrücken und warten bis die Kamera fokussiert hat. Direkt im Anschluß stellst du deine Kamera und/oder dein Objektiv auf den „manuellen Fokus“. So bleibt die Schärfenebene bei der späteren Aufnahme immer gleich.

Alternativ kannst du natürlich auch gleich im manuellen Modus scharf stellen. Dazu verwendest du an deinem Kameradisplay die Zoom- oder Lupenfunktion und stellst manuell auf die angeleuchtete Person (oder den angeleuchteten Gegenstand) scharf.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]TESTAUFNAHME(N)

Nun bietet es sich an, die ersten Testaufnahmen zu machen, um zu testen, ob deine Kameraeinstellungen passen, die Lichtspuren gut auf dem Foto zu sehen sind und ob dein Bildausschnitt auch passt, damit keine Teile deines Lichtwerks „abgeschnitten“ werden.

Wenn du viel Umgebung mit einbinden willst, dann mach auch Testaufnhamen nur von der Umgebung. Nutze hierzu den High-ISO-Trick (1sec. Belichtungszeit bei ISO 6400 entspricht später 1min. Belichtungszeit bei ISO100)!

Gerade wenn du mehrere Choreographien hintereinander aufführst und dabei auch verschiedene Lichtwerkzeuge nutzt, solltest du alle Teile einzeln aufführen und testen. Damit kannst du relativ sicher sein, das auch bei der späteren Gesamtaufnahme alles klappt.[/text_block][/op_liveeditor_element]

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[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]DURCHFÜHRUNG

Nach den Testaufnahmen geht es nun an die Umsetzung. Arbeite hier Schritt für Schritt deinen ausgearbeiteten Plan ab. Wenn etwas nicht 100%ig klappt, dann improvisiere.

Für die Überprüfung der Bilder auf der Kamera während der Aufnahme gibt es nur eine Möglichkeit: Besitzer einer Olympuskameras (OMD) können schon während der Aufnahme am Display sehen, wie das Bild entsteht. Daher kann der Mensch hinter der Kamera schon während der Choreografie Hinweise geben, wo noch Licht fehlt etc. Alle anderen müssen warten, bis die Aufführung vorbei ist.[/text_block][/op_liveeditor_element]

[op_liveeditor_elements][/op_liveeditor_elements]
[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]BILDAUSBEUTE

Seien wir realistisch: Die Bildausbeute fällt meist noch spärlicher aus, als bei normalen Fototouren. Oftmals klappt etwas vor Ort nicht so, wie man es gerne hätte und man muß den Durchlauf 2-3x wiederholen. Bei komplexen Lichtmalereien kann man schon zufrieden sein, wenn 1-2 gute Bilder dabei herauskommen. Es ist aber auch schon vorgekommen, das ich ohne Ergebnis nach Hause gefahren bin.[/text_block][/op_liveeditor_element]

[op_liveeditor_elements][/op_liveeditor_elements]
[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]NACHBEARBEITUNG

Wenn wir ganz streng nach den Regeln des LAPP arbeiten, dürfen eigentlich keine Nacharbeiten am Bild vorgenommen werden! Aber dennoch bearbeite auch ich ein Teil meiner Bilder (wenn ich sie nicht zu einem Wettbewerb einreichen will). Da ich auch im RAW-Format fotografiere, lassen sich einige Änderungen in Lightroom oder Photoshop sehr einfach durchführen.

Funktionen, die ich häufig ausführe (aber immer nur in kleiner Dosis):

– Entrauschen
– Nachschärfen (wenn nötig)
– Tiefen/Lichter (Tiefen hellt die dunklen Bereiche etwas auf oder dunkelt sie noch mehr ab/
Lichter schwächt die Lichtspuren im Bild ab, so das diese nicht überstrahlt oder ausgefressen
wirken))
– Kontraste erhöhen(wenn nötig)
– Sättigung, Dynamik und Klarheitsregler anpassen (wenn nötig)
– Weißabgleich und Farbstimmung anpassen (nach Geschmack)
– kleinere Dinge, die im Bild stören, retuschiere ich auch schon mal weg

Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Funktionen würde hier jedoch den Rahmen sprengen. Jeder sollte soviel bearbeiten, wie er möchte. Es sollten jedoch keine Grundlegenden Dinge im Bild verändert/retuschiert werden. Sollte dieses einmal nötig sein, so würde ich das bei einer Präsentation immer mit anmerken. Ansonsten ist erlaubt, was gefällt. Wichtig ist die Lichtaufführung selbst.. hier solltest du nichts manipulieren! Aber sein Bild „aufzuhübschen“ ist in meinen Augen auf jeden Fall erlaubt![/text_block][/op_liveeditor_element]

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LEKTION (VOR/ZURÜCK)

[op_liveeditor_element data-style=““][text_block style=“undefined“ align=“left“]

 

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